Freitragende Skulpturtreppen | Firma BITZER

2017, Sindelfingen

Die sieben baugleichen Skulpturtreppen setzen faszinierende Akzente in der neuen Firmenzentrale des Globalplayers BITZER in Sindelfingen.

Tradition trifft Moderne

Gleich zwei bedeutende Anlässe konnte das Sindelfinger Innovationsunternehmen BITZER im September 2019 begehen. Neben dem 85-jährigen Bestehen feierte der Spezialist für Kälte- und Klimatechnik die Eröffnung seiner neuen Zentrale am Traditionsstandort Sindelfingen.

Mit 75 Metern ist das offen gestaltete, 17-stöckige Hochhaus das höchste Gebäude in der schwäbischen Region. Auf ca. 20.000 qm² verteilen sich bis zu 500 modern und kommunikativ gestaltete Arbeitsplätze. Im unteren zweistöckigen Sockelbau befinden sich der Empfang sowie Besprechungsräume, ein Mitarbeiterrestaurant und der BITZER showroom – ein umfangreicher Ausstellungsbereich zur Geschichte und Gegenwart der Unternehmensgruppe.

Freitragende Skulpturtreppen

Mit ästhetischer Perfektion repräsentieren die sieben baugleich konzipierten, freitragenden Skulpturtreppen den traditionellen und zugleich innovativen Charakter des neuen Headquarters. Sie ergänzen die Begegnungszonen in den verschiedenen Stockwerken des Hochhauses und sind als markanter Blickfang auch von außen sichtbar. Die Einbringung der in edlem Weiß realisierten Brüstungswangentreppen in den Rohbau erfolgte jeweils am Stück über das offene Dach. Entsprechend der Bauabschnitte wurden die einzelnen Stahltreppen mithilfe eines Baukrans in das Gebäude eingehoben und anschließend von den METALLART Experten ausgerichtet und mit anspruchsvollster Montagetechnik installiert.

Insights

Projektdetails

  • 2-läufige gewendelte, gleichmäßig gerundete Wangentreppen
  • beidseitig brüstungshohe Flachstahlwangen als Absturzsicherung
  • zwischen die Wangen eingeschweißte Stahltrittstufen als Faltwerk
  • nutzbare Laufbreite der Skulpturtreppen ca. 990mm
  • 22 Stufen, 24 Steigungen
  • Wangenhöhe bis ca. 1370mm, unterseitig trittverdeckend
  • jeweils 1 Zwischenpodest und 1 Austrittspodest, Ausführung analog zur Trittstufenkonstruktion

  • als Schweißkonstruktion für die Skulpturtreppen realisiert
  • oberseitig wurde rechtwinklig zur Brüstungswange ein Flachstahlhandlauf angeschweißt, an den sich am Ende ein vertikaler Flachstahl anschließt
  • Handlaufbreite ca. 50 mm
  • beidseitig an den Skulpturtreppen, steigend bzw. horizontal

  • statisch tragende glattflächige Untersichtsverkleidung aus Stahlblech
  • entsprechend dem Treppenverlauf wurden exakt geformte Stahlbleche zwischen die Wangen unterseitig bündig eingeschweißt
  • deutlich verbesserte Statik und optimiertes Schwingungsverhalten der Skulpturtreppen
  • glattflächige Stahloberfläche für homogene Optik

  • Wangenstärke, Trittstufenkonstruktion und sämtliche Stahlteile der Treppenanlagen wurden auf Basis einer Eigenfrequenz von >/= 4,82 Hz konstruiert

Neben Lieferung und Montage der Skulpturtreppen war METALLART zudem für das Berechnen und Erstellen der prüffähigen Statik der Treppen und Brüstungsgeländer sowie für die ergänzenden Schwingungsnachweise verantwortlich.

Architektur

kadawittfeldarchitektur, Aachen

Weitere Projekte

Ellipsoide Stahltreppe | Max Mara in Wien
Moderne Wangentreppe | Post in Luxemburg
Die Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten erfolgt ausschließlich zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens. Weitere Informationen können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.